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Die Margeriten-Metapher – 3 Prinzipien zum Glück

am 22 Juni 2016

Neulich hatte ich wieder so eine Art “Kurzerleuchtung”…

Das passiert mir schon manchmal ;-)
Klingt nach Zufall und ist, glaube ich, genau das nicht. Es sind diese Momente, in denen wir einfach besonders wach sind. In denen wir da sind. In denen wir bewusst und nicht mit den Gedanken schon wieder irgendwo anders sind.

Die Natur berührt mich wieder und wieder, ja ich glaube, in ihr sind tatsächlich alle Lebensweisheiten, alle “Tools”, alle Bilder, die wir für ein erfülltes Leben brauchen, kostenlos zur Verfügung gestellt.
Wir dürfen nur lernen, wieder zu sehen und zu hören und… zu fühlen.

Nun zur Geschichte, auf meinem Balkon, da steht ein Margeriten-Busch. So weit so gut.
Dieser Margeriten-Busch war vor 2 Monaten in voller Blüte. So habe ich ihn geschenkt bekommen, eine Augenweide…

Nach und nach, ganz langsam sind die Blüten dann verblüht…, am Anfang hat er ein wenig gelitten, weil ich ihm zu wenig Erde gegeben hatte!

Dazukam, dass er dann noch einige Zeit mitten im Regen stand und dann wieder zu trocken gelegt war, sagen wir es einfach mal so… er hat sich nicht die Person mit dem grünsten Daumen ausgesucht.

Dann stand er ganz gut da… ich hatte auch raus, wie viel Wasser er braucht oder eben nicht, gar nicht so einfach für mich “Hobby-Gärtner” ;-)

Schließlich war ich eine Woche weg und mein Freund hatte lieber-weise das Gießen übernommen und es ganz besonders gut gemeint, sind doch schon einmal, in meiner Abwesenheit, alle Blümlein dahin geschieden :-)

…ok, lange Rede, kurzer Sinn. Der Busch mit seinem Zentner Wasser in der Erde war erstmal hinüber. Alle Blüten wurden braun. Vergammelt. Heul. 

Jetzt wusste ich nicht genau, ob das der normale Lebenszyklus eines Margeriten-Strauches ist (ist es??) oder ob ich ihn “auf dem Gewissen” hatte, was immer das genau heißt und hab’ mich schon ein wenig “verantwortlich” gefühlt. Wie auch immer, das Geschenk von meiner Mama, der schöne ausladend blühende Busch war TOT.

…ein guter Moment sich mit diesem auseinanderzusetzen?? Nein, diesmal will ich mit meiner Geschichte in eine andere Richtung ;-)

Eine ganze Zeit lang ist dann erstmal nichts passiert. Der Busch stand halt so auf dem Balkon. Immerhin in einem beständigen Grün…

…und schließlich, nach einigen Wochen, blühen die Margeriten wieder!

Der Busch hat sich erholt, die Natur ist doch der Hammer.
Ich hatte dann einfach alle Blüten und die braunen Blätter weggeschnitten und ihn erstmal (lange!) nicht mehr gegossen…  Ich habe ihn einfach ein wenig ruhen und sein lassen.

UND prompt, kommt in der letzten Woche das erste neue Blütlein – so cool.
Ganz behutsam, in aller Ruhe und Gelassenheit bilden sich nun immer neue Blüten.
Der Busch ist wieder da, wieder am Leben. 

Gerade in der Pflanzenwelt hatte ich das so oder so ähnlich schon des Öfteren (z.B. bei Orchideen!!), immer, wenn ich gedacht habe: “nee, du siehst nun wirklich nicht mehr gut aus, ob das noch was wird?” – ging es plötzlich wieder rund.

Was nehme ich nun aus dieser kleinen Story für mich mit?

1. Hör’ auf dich für Geschehenes schlecht zu fühlen, konzentriere dich lieber auf eine Lösung und siehe da…

2. Habe Geduld. Mit den Margeriten. Mit deinem Freund. Mit deinem grünen Daumen. Mit dir.

3. Habe Vertrauen. In die Kraft der Natur, auch wenn es vielleicht nicht danach aussieht, ist da Stärke, ist da Schönheit.
Dasselbe gilt für uns Menschen. Auch in Situationen, in denen ich mir nie hätte vorstellen können, diese heil zu überstehen, arbeitet unser Körper und unser Geist, ja unsere Seele immer FÜR uns. Immer.
Wir dürfen darauf vertrauen, dass da mehr Kraft und Leben ist, als wir sehen können.

ABOC_Faszination-Natur

In diesem Sinne wünsche ich dir alles Liebe – habe Geduld und Vertrauen und höre auf damit, dich schlecht zu machen. Es ist absolut sinnlos. Fang’ lieber an, dich zu loben und dir für jede Kleinigkeit auf die Schulter zu klopfen.

Ich hoffe, die kleine Geschichte hat dir gefallen, was mich interessiert, hattest du schon ähnliche Situationen? Erkenntnisse? Erleuchtungen? Erzählst du sie mir?

Mach es gut und pass’ auf dich auf,

deine Veronika Räß

2 Kommentare

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